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Theater, Theater(Erzähler und 12 Akteure: 2 Vorhänge, Wind, 2 Birken, Mond, Hund, Donner, Reh, Blitze, Wilderer, Förster; Utensilien: Stuhl)Eigentlich sollte ein kultureller Höhepunkt am heutigen Abend die Stimmung auf die Spitze treiben, aber wie der Zufall es so wollte, das Ensemble des _______________-Theaters konnte bei der derzeitigen Wetterlage nicht landen. Aus diesem Grunde habe ich mich entschlossen, Ihnen trotzdem dieses kulturelle Ereignis nicht vorzuenthalten. Allerdings bedarf es der Mithilfe einiger Gäste: Wir werden das Theaterstück selbst aufführen. Was braucht man denn nun so für ein Theater: Da ist zuerst der Vorhang: Darf ich zwei Personen bitten, den Vorhang zu spielen. Stellen Sie sich bitte in der Mitte zusammen.
Und nun beginnen wir mit der ersten Probe:
Das war schon sehr gut, und nun den Vorhang bitte schließen.
Ohne Wind geht es nicht, wir brauchen Wind.
Jetzt brauchen wir zwei Birken.
Wir brauchen einen Mond.
Wir benötigen einen Hund.
Das war aber ein leises heulen und die Birken wiegen sich auch recht zaghaft. "Der Wind wird immer stärker, man hört schon ein leises Heulen!"
Ein Donner fehlt uns noch.
Ein Reh, ein scheues suchen wir.
Kein Gewitter ohne Blitze.
Jetzt brauchen wir noch einen Wilderer.
"Das Gewitter wird immer stärker!" "Der Wilderer hat nun das ahnungslose Reh gesehen und schleicht sich leise heran!" "Der Sturm wird langsam zum Orkan, man kann Blitz, Donner und Wind kaum noch unterscheiden!" "Der Wilderer legt sein Gewehr an, um das Reh zu erschießen!"
Es fehlt noch ein Förster
Der Förster ist die Hauptrolle in diesem Stück, denn es ist die einzige Person, die etwas zu sagen hat. Das wollen wir nun proben: "Was geht hier vor?" "Der Vorhang geht auf. Der Wind weht. Die Birken wiegen sich im Wind. Nun erscheint der Mond am Waldrand. Da, plötzlich, ein Hund heult im nahen Försterhaus. In der Ferne ist Donnergrollen zu hören. Auf der Wiese grast ein scheues Reh. Nun sieht man am Horizont auch die ersten Blitze. Und wie es bei so einem Wetter Brauch ist, treibt auch ein Wilderer sein Unwesen. Er schleicht durch das dichte Gestrüpp am Waldrand dahin. Das Gewitter wird immer stärker. Der Wilderer hat nun das ahnungslose Reh gesehen und schleicht sich leise heran. Der Sturm wird langsam zum Orkan, man kann Blitz, Donner und Wind kaum noch unterscheiden. Der Wilderer legt sein Gewehr an, um das Reh zu erschießen. Da in diesem Moment erscheint der Förster. Der Förster kann diese Freveltat im letzten Moment vereiteln, indem er den Wilderer mit den Worten "Was geht hier vor?" bei seinem Vorhaben stört." Förster: Was geht hier vor? Das frage ich mich auch schon die ganze Zeit! Aus – Schluss - Ende - Vorbei - Applaus! |